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EEG-Novelle bringt keine Entlastung für energieintensive mittelständische Unternehmen
Im Vorfeld der Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetztes (EEG) galt das besondere Interesse von Kuhn Edelstahl der „Besonderen Ausgleichsregelung“. Diese regelt u. a. die Mindestabnahmemenge der Strommenge für Unternehmen. Durch die Novelle ist sie erfreulicherweise von bislang zehn GWh auf eine GWh reduziert worden.
Leider gilt diese Neuregelung nur in Zusammenhang mit der Regelung für die Stromintensität, welche besagt, dass der Stromkostenanteil eines Unternehmens mindestens 15 % seiner Bruttowertschöpfung betragen muss. Die Stromintensitätsschwelle wurde durch die Novelle nun um einen Prozentpunkt auf 14% gesenkt.
Für mittelständische Unternehmen und insbesonder Stahlerzeuger wie Kuhn Edelstahl, die hochspezialiert und und sehr kundenoriertiert fertigen, um sich vom Wettbewerb aus dem billigen Ausland zu distanzieren, bringt diese Änderung leider keine Entlastung. Unsere Wertschöpfungskette ist durch den hohen Grad der Spezialisierung und die dafür erforderliche Personalintensität zu lang. Um von unserer momentanen Stromintensität von 7% auf die geforderten 14% zu kommen, müssten wir uns personnel „gesund schrumpfen“. Dies würde jedoch den Verlust unseres Wettbewerbsvorteils, also unserer Existenzgrundlage bedeuten. Das kann doch nicht das Ziel einer Gesetzesnovelle sein, durch die energieintensive Unternehmen entlastet werden sollen! bemängelt Geschäftsführer Andre Kuhn. „Wir sind froh“, fügt er hinzu, „dass der Bundesverband der Gießerei (BDG) unsere Ansicht teilt und sich dafür einsetzt, dass beim EEG noch einmal nachgebessert wird. Schwerpunktmäßig wird sich der Verband dafür einsetzen, die Schwellenlösung bei der Stromintensität durch eine weniger starre Lösung zu ersetzen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass es doch noch zu einer Gesetzesänderung kommen wird, die auch den Anforderungen der mittelständischen Unternehmen und nicht nur der Großindustrie gerecht wird.“
Kuhn Edelstahl ist ein mittelständischer international agierender Hersteller von hochwertigen Edelstahlbauteilen. Mit ca. 270 Mitarbeitern fertigt das Unternehmen seit 1960 im Schleudergussverfahren rotationssymmetrische Einzelteile und Kleinserien bis zum zeichnungsgebundenen einbaufertigen Endprodukt. Das Unternehmen beliefert mehr als 30 verschiedene Branchen mit über 400 Werkstofflegierungen und arbeitet mit Kunden und Forschungseinrichtungen kontinuierlich an neuen Entwicklungsprojekten.
10 neue Auszubildende bei Kuhn Edelstahl
Am 01.09.2011 begannen mit zehn jungen Menschen bei Kuhn Edelstahl so viele Auszubildenden wie noch nie zuvor!
Sieben von ihnen haben sich für den klassischen Ausbildungsweg entschieden und werden in zwei bzw. drei ½ Jahren zur Industriekaufrau (Chantal Schumacher), zum Maschinen- und Anlagenführer (Nico Häger, Stefan Rösner, Kevin Sobczak), zum Zerspanungsmechaniker (Robin Mair, Niclas Seemann) und zur Fachkraft Lagerlogistik (Svenja Reich) ausgebildet.
Drei Auszubildende (Doreen Beck, Tobias Hertwig, Felix Buscher) besuchen neben ihrer Ausbildung zur/zum Zerspanungsmechaniker/in bzw. zur /zum Industriemechaniker/in das Berufskolleg Hückeswagen / Privatschule bergischer Unternehmer (BKG). Sie schließen nach drei Jahren ihre Ausbildung ab und erwerben gleichzeitig die Fachhochschulreife. Nach einem weiteren Jahr am BKH erreichen sie dann die allgemeine Hochschulreife.
Kuhn Edelstahl ist eine der Gründungsgesellschaften dieses in NRW einmaligen dualen Ausbildungssystems. Neben der Ausbildung zur Industriekauffrau / zum Industriekaufmann das Berufskolleg wird seit dem Schuljahr 2011/2012 auch eine gewerbliche-technische Ausbildung angeboten.
Mit den Auszubildenden aus dem zweiten und dritten Lehrjahr bildet Kuhn Edelstahl damit in diesem Jahr insgesamt 27 Lehrlinge aus.
Zudem legen erstmals sechs firmenfremde Auszubildende im ersten Lehrjahr ihre Grundausbildung „Metall“ ab. Dies stellt eine ganz neue und sehr spannende Form der Kooperation zwischen bergischen Unternehmen dar!

Die neuen Auszubildenden bei Kuhn Edelstahl mit ihren Ausbildungsleitern Andreas Döbler (oben links, zuständig für die gewerbliche Ausbildung) und Frank Hölterhoff (unten rechts, zuständig für die kaufmännische Ausbildung)
Kuhn Edelstahl spendet an Schulen
Weihnachtsgeschenke sind eine schöne Überraschung - für jeden. Bei Kuhn Edelstahl ist es jedoch seit vielen Jahren eine schöne Praxis, auf die Geschenke von Geschäftspartnern zu verzichten. Stattdessen werben sie für die Unterstützung der Firmenaktion „Spenden statt Weihnachtsgeschenke“. Hier werden Kindergärten und Schulen in und um Radevormwald jährlich im Wechsel unterstützt.
Auch im Jahr 2010 sind wieder viele Geschäftsfreunde von Kuhn diesem Aufruf gefolgt, trotz der teilweise noch spürbaren Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Umso mehr freut sich Kuhn Edelstahl über die großartige Summe von rund 9.000 Euro, die von der Geschäftsführung auf ca. 18.000 Euro traditionsgemäß verdoppelt wurde. Die gesamte Kuhn-Mannschaft freut sich, jetzt vielen Schulen und damit ganz vielen Schülern ein Geschenk machen zu können.
Mit je 1.150 EURO konnte die Arbeit an folgenden Schulen in Radevormwald unterstützt werden: Geschwister-Scholl-Hauptschule, Städtische Realschule, Theodor-Heuss-Gymnasium, Gemeinschaftsgrundschule Stadt, Gemeinschaftsgrundschule Blumenstraße, Gemeinschaftsgrundschule Bergerhof, Gemeinschaftsgrundschule Wupper, Katholische Grundschule Lindenbaum, Armin Maiwald Schule. Im Umfeld von Radevormwald erhielten folgende Schulen eine Zuwendung: Berufskolleg Bergisch Land, Wermelskirchen, Städtische Hauptschule, Wermelskirchen, Förderverein Berufskolleg Hückeswagen, Anne Frank Schule, Wipperfürth, Städtisches Gymnasium Wermelskirchen und das Berufskolleg Wipperfürth.
20 neue Arbeitsplätze bei Kuhn Edelstahl
Mit einer ungewöhnlichen Kampagne richtet sich das Unternehmen an die örtlichen Vereine, um die offenen Stellen kurzfristig zu besetzen.

Das Ende der Wirtschaftskrise scheint Radevormwald erreicht zu haben. Diese erfreuliche Nachricht bestätigt auch Kuhn Edelstahl. Der Markt erholt sich zunehmend und die Nachfrage nach hochwertigen Edelstahlbauteilen steigt. Um seine Kunden in gewohnter Qualität und Geschwindigkeit beliefern zu können, werden daher kurzfristig 20 neue Arbeitsplätze für CNC-Dreher geschaffen.
Schon in der Vergangenheit hat das Unternehmen innovative Wege beschritten, um qualifiziertes Personal zu finden. Diesmal werden die Vereine in Radevormwald und Umgebung um Mithilfe gebeten. Mit einem Anschreiben bittet Kuhn Edelstahl um aktive Unterstützung bei der Personalsuche. Den außergewöhnlichen Einsatz wird Kuhn Edelstahl mit einer Spende belohnen und verspricht 500 Euro für die Vereinskasse je vermittelten Mitarbeiter. „Ein solches Angebot an die Vereine erlauben wir uns gerne, denn wir werden auch oft um Unterstützung gebeten", erläutert der kaufmännische Geschäftsführer Frank Lessing, der damit auch auf das breite soziale Engagement des Unternehmens hinweist.
Im Vorfeld dieser Aktion hatte Kuhn Edelstahl 20 Gründe formuliert, warum ein Job bei Kuhn Edelstahl Zukunft hat und sich diese in der Belegschaft bestätigen lassen. Herausgekommen ist dabei www.20gründe.de. Auf diesen Internetseiten können sich die Vermittler und Interessenten einen ersten Eindruck von der Arbeitsumgebung und den neuen Kollegen verschaffen. Es geht daraus klar hervor, dass Kuhn Edelstahl großes Interesse an zufriedenem Personal hat. Erfolgsbeteiligung, Mitgestaltungsmöglichkeiten oder eine aktive Gesundheitsförderung sind nur drei Beispiele für außergewöhnliches Arbeitgeberengagement.
Aktuell beschäftigt Kuhn Edelstahl rund 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch wenn das Unternehmen von der Krise betroffen war, fand kein Personalabbau statt, der über die normale Fluktuation hinausging. Größere Auftragslücken wurden zum Beispiel mit Fortbildungen überbrückt, die sich nun bezahlt machen. „In der Krise hat sich noch einmal deutlich gezeigt, wo unsere Stärken sind!", betont Norbert Kremer, Leiter der Produktion in der Otto-Hahn-Straße. Kuhn fertigt spezielle Edelstahlprodukte im Schleudergussverfahren, die anschließend in der hochmodernen Dreherei weiterverarbeitet werden. Am Ende verlassen das Unternehmen sehr komplexe Teile, die höchsten Ansprüchen genügen. „Da sind wir auch in Krisenzeiten immer gefragt gewesen. Das macht uns so schnell keiner nach.", fügt Norbert Kremer hinzu, der seine Mannschaft jetzt schnellstmöglich aufstocken möchte.
Kooperation zwischen der städtischen Realschule Radevormwald und Kuhn Edelstahl
Die Schüler werden von der Klasse 7 an bis zum Abschluss in Klasse 10 im Technikunterricht von Kuhn Edelstahl begleitet. In Klasse 7 werden mit allen Schülern sukzessive Betriebsbesichtigungen durchgeführt, um ihnen ein erstes Bild von Kuhn Edelstahl zu vermitteln. In der Jahrgangsstufe 8 möchten wir die einzelnen Berufsbilder vorstellen, die unser Unternehmen bietet. In Klasse 9 führen die Kinder in 3 Gruppen im Technikunterreicht schließlich ein Projekt durch, das im Wechsel in den Räumen der Schule und in der Lehrwerkstatt der Firma Kuhn durchgeführt wird. Im Rahmen dieses Projekts wird von jeder Gruppe ein Rennwagen hergestellt. Diese Rennwagen treten dann in einer Abschlussveranstaltung gegeneinander an. Das Projekt wird ergänzt durch zwei Pflicht-Praktika in Klasse 9 und ein freiwilliges Praktikum in Klasse 10. Kuhn Edelstahl bietet auch entsprechende Praktikumsplätze an.
Kuhn Edelstahl ist davon überzeugt, dass diese unterrichtsbegleitenden sehr praxisorientierten Einheiten den Schülern bei der späteren Berufswahl helfen können. Wir möchten umfassend über die Ausbildungsberufe informieren, die wir anbieten. Wir erhoffen uns dadurch, dass technische Berufe für Schüler attraktiver werden und sich auch die Frauenquote spürbar erhöht. Wir treten direkt an die Schule heran, um auch Schüler zu erreichen, die ansonsten kaum in Berührung mit technischen Berufen kämen. Zudem erreichen wir auf diese Weise auch die Eltern, die ebenfalls Einfluss auf die Wahl eines Ausbildungsplatzes haben. Wir erhoffen uns auch, dass sich einige der Schüler im Anschluss an die Schulzeit bei uns um einen Ausbildungsplatz bewerben.



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