News

07.05.2012

Zur ACHEMA stellen wir Ihnen unseren
neuen Ultra-Lean-Duplex 1.4093 vor

DIE kostengünstige Alternative zum klassischen V2A oder Duplex-Werkstoff mit bestem Preis-/ Leistungsverhältnis für den Armaturen- oder Dekanterbau!

Stetig steigende Anforderungen an hochlegierte Werkstoffe erfordern eine kontinuierliche Weiter- und Neuentwicklung. Kuhn Edelstahl entwickelt bereits seit Jahrzehnten sehr erfolgreich neue Werkstoffe im Duplex-Bereich.

Der wachsende Bedarf nach kostgengerechten Lösungen („design-to-cost“), die Verknappung der Rohstoffe und die drohende zunehmende Schwankung der Legierungskosten erhöhen den Bedarf unserer Kunden an günstigen Lean-Duplex-Werkstoffen mit gutem Eigenschaftsprofil.

Der neue, zum Patent angemeldete, Lean-Duplex 1.4093 beweist wieder einmal die Kompetenzen der Kuhn Edelstahlgießerei, seinen Kunden stets innovative und wettbewerbsfähige Werkstofflösungen anzubieten.

Gegenüber unserem klassischen Lean-Duplex 1.4392 (GX3CrNi23-4) wurde der Nickelgehalt nochmals reduziert und weitere Elemente, die die Tieftemperaturzähigkeit negativ beeinflussen können, wurden streng limitiert. Der abgesenkte Nickelgehalt führt zu einer deutlich spürbaren Kostenreduzierung.

Die mechanischen Eigenschaften bewegen sich im üblichen Bereich für Lean-Duplex Werkstoffe.

RP0,2 liegt bei mindestens 400 MPa und damit doppelt so hoch wie bei klassischen austenitischen V2A- und V4A-Güten. Die Legierung erreicht eine Zugfestigkeit von Rm = 620 MPa, woraus eine Bruchdehnung von mindestens 25% resultiert. Die Kerbschlagbiegearbeit beträgt bei Raumtemperatur mindestens 80 J. Das hervorragende Eigenschaftsprofil des Werkstoffs wird durch eine gute Schweißbarkeit abgerundet. Dank der guten mechanischen Eigenschaften ist eine Werkstoffumstellung bei bereits vorhandenen Konstruktionszeichnungen problemlos möglich.

Der neue Lean-Duplex-Stahl findet z. B. im Bereich der chemischen Industrie als Alternative zu V2A-Güten Anwendung. Im Dekanterbau kann er bei der Herstellung von Trommelmänteln und Schneckenkörpern bisher eingesetzte Duplex-Legierungen ersetzen oder das Produktportfolio ergänzen. Auch im Armaturenbau gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den 1.4093: Er kann u. a. für die Herstellung von Kugelventilen oder Klemm- und Distanzringen eingesetzt werden.

Unsere Abteilung „Forschung und Entwicklung“ beantwortet gerne Ihre Fragen rund um den neuen Werkstoff. Bitte wenden Sie sich an Ihren vertrauten Ansprechpartner aus unserem Vertrieb, der Sie gerne mit unseren Werkstoffexperten für eine tiefergehende Beratung besucht.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

27.02.2012

ACHEMA 2012: 30. Internationaler Ausstellungskongress für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie: Wir sind wieder dabei!

Auch dieses Jahr wird sich Kuhn Edelstahl wieder auf der ACHEMA präsentieren. Die ACHEMA ist für unser Unternehmen die wichtigste Messe überhaupt. Wir liefern seit vielen Jahren zahlreiche Edelstahl-Komponenten für die Branchen, die hier vertreten sind. Unser Spektrum umfasst dabei unter anderem Bauteile für Pumpen, Armaturen, Dekanter, Kompressoren und Filter.
Unter dem Motto „alles aus einer Hand“ wird der Schwerpunkt des Messeauftritts von Kuhn Edelstahl auf der Weiter- und Fertigbearbeitung liegen. Wir erhoffen uns von der Messe intensive Gespräche mit vielen unserer Kunden, die ebenfalls auf der Messe ausstellen werden. Darüber hinaus wird diese, für Innovationen bekannte Messe zweifelsohne erneut eine hervorragende Plattform für interessante neue Kontakte sein.
Wir laden Sie herzlich zu einem Besuch auf unserem Stand ein!


17.02.2012

Kuhn Onlineshop: Von Kunden gut angenommen

Nachdem wir unseren Onlineshop zu Beginn letzten Jahres komplett überarbeitet hatten, war es nun - ein Jahr später - an der Zeit, das erste Mal Bilanz zu ziehen. Dabei stellten wir fest, dass unser Shop sowohl von Bestandskunden als auch von Neukunden sehr gut angenommen wird!
Kundenaussagen zufolge, ist dies unter anderem zurückzuführen auf den einfachen Zugang (www.kuhn-edelstahl-shop.de) und den guten, sehr übersichtlich strukturierten Aufbau des Shops. Nachdem die Registrierung als Kunde erfolgt ist, hat man sofort Zugriff auf alle Produkte, die aktuellen Preise sowie den derzeitigen Bestand und kann umgehend bestellen. Unsere Homepage (www.kuhn-edelstahl.debzw. www.kuhn-edelstahl.com) bietet übrigens auch eine direkte Verlinkung zum Shop.
Darüber hinaus ist die Bereitstellungszeit der gewünschten Rohre von maximal zehn Arbeitstagen einfach ein unschlagbares Argument, wenn der Kunde schnell und zuverlässig Edelstahlrohre benötigt. Unsere Produktpalette umfasst vorgedrehte Rohre ab einem Außendurchmesser von 100 bis maximal 505 mm und einem Innendurchmesser von 60 bis 400 mm in festgelegten Maßen und Werkstoffen (ferritisch-karbidischer Hartguss, Duplex-Stahl und austenitischer Stahl).

Testen auch Sie unsere Kompetenz und Schnelligkeit und profitieren Sie von unserem Angebot: bewährte Kuhn-Qualität in nur zehn Arbeitstagen! 

 


20.01.2012

Kuhn Special Steel - eine Zwischenbilanz

Seitdem unsere Tochterfirma Kuhn Special Steel Taiwan im September 2010 umgezogen ist, hat sie sich kontinuierlich weiterentwickelt. Erfreulicher Weise war die Produktion von Jahresanfang dank einer guten Nachfrage bereits voll ausgelastet. Als Engpass erwies sich die Rekrutierung neuer Mitarbeiter und weiterer Führungskräfte, da in Taiwan eine Arbeitslosigkeit von unter 3% und somit Vollbeschäftigung vorherrscht. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist uns dies aber erfolgreich gelungen.

Im Verlauf des Jahres stieg die Mitarbeiterzahl von 15 auf 45 Personen und wichtige Projekte konnten bereits umgesetzt werden. So können unsere Kollegen in Taiwan nun im Vertikalguss Teile bis zu einem Durchmesser von 600 mm schleudern und sowohl konische als auch zylindrische Schleudergussbauteile mechanisch bearbeiten. Auch Bauteile für den Automobilbereich werden bereits seit Jahresbeginn erfolgreich für unsere asiatischen Kunden in hohen Stückzahlen geliefert. Ein neues Qualitätsmanagementsystem stellt dabei sicher, dass die Produkte den hohen Standards der Branche gerecht werden. Im Bereich Industriearmaturen wurde die Produktivität beim Einzelguss von Kugeln besonders in den kleineren  Abmessungsbereichen gesteigert um die gestiegenen Lohn- und Energiekosten wenigstens teilweise zu kompensieren. Für die gesamte Gießerei und die mechanische Bearbeitung wurde im Laufe des Jahres ein Zwei- und Dreischichtsystem eingeführt. Den neuen Strukturen entsprechend wurde die ISO 9001 Zertifizierung komplett neu aufgebaut. Darüber hinaus wurde in eine eigene Wärmebehandlung mit einer Ladekapazität von maximal 3 t investiert.

Der Standort Taiwan hat sich seit dem Start des Joint-Ventures im Jahr 2000 in Bezug auf seine Rechtsicherheit, Loyalität der Führungskräfte und der im asiatischen Vergleich relativ geringer Mitarbeiterfluktuation voll bewährt, so dass wir auch mit dem weiteren Ausbau in den kommenden Jahren voll hierauf vertrauen.

Ziel ist es mit unserer Fertigung in Taiwan in erster Linie den asiatischen Markt zu bedienen. Besonders sprechen wir unsere europäischen Kunden an, die in diesen Jahren selbst einen Standort in Asien aufbauen und hier lokal in der gewohnt zuverlässigen Kuhn-Qualität beliefert werden möchten. Unsere mitarbeiterorientierte, langfristige Firmenphilosophie stellt dabei sicher dass wir aus Taiwan langfristige und zuverlässige Partner für Edelstahlbauteile aus Schleuderguss sein können.

In Europa können wir im Armaturenbau und einzelnen weiteren Branchen die hohe Kompetenz und Produktivität von KSST im Bereich kleinerer Schleudergussbauteile nutzen, um unser Lieferprogramm wettbewerbsfähig abzurunden.

 


19.12.2011

Kuhn Direkt Blog - Jetzt neu!


23.09.2011

Kuhn Edelstahl verschönert Kreisverkehr

Endlich ist es soweit: Nach zwei Jahren intensiver Planung und sehr zähen Verhandlungen mit der zuständigen Landesbehörde Straßen NRW, konnte die Gestaltung des Kreisverkehrs Rädereichen Ende August 2011 schließlich beendet werden. Da der Kreisverkehr an einer Bundesstraße liegt, mussten sämtliche Planungen von Straßen NRW genehmigt werden. So wurde der Standort des Hauptexponats sogar per Computer berechnet, damit er die Autofahrer nicht stört. 

Dominiert wird das Innere des Kreisverkehrs nun von einem Kuhn-Edelstahl-Trommelmantel, einem Dekanterbauteil, das z. B. Bestandteil einer großen modernen Kläranlage sein könnte. Dort werden unsere Trommelmäntel in Abwässerbecken zur Trennung unterschiedlicher fester und/oder flüssiger Stoffe eingesetzt. Meist verschwinden unsere Produkte im Inneren einer großen Maschine. Jetzt jedoch präsentieren wir zu ersten Mal eines unserer Bauteile gut sichtbar an einem sehr exponierten Standort! Der Trommelmantel ist eingebettet in eine Landschaft aus Steinen mit Lavendel- und Buchsbaumpflanzen.
Da wir viel und gerne mit ortsansässigen Firmen zusammenarbeiten, geschah auch die Planung und Umsetzung der Kreisverkehrgestaltung in Zusammenarbeit mit einem Architekten und einem Garten- und Landschaftsbauunternehmen aus Radevormwald. Letzteres wird sich auch liebevoll um die zukünftige Pflege der Anlage kümmern.


19.09.2011

Kuhn Edelstahl gewinnt – qualifizierte Mitarbeiter und den 1. Preis im Personalrecruiting

Neue Wege zu wagen, macht sich bezahlt. Mit einem innovativen Konzept konnte sich das Unternehmen gegen seine Mitbewerber durchsetzen und erhält den Manpower-Förderpreis „Der Mittelstand macht´s!“

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Der Personaldienstleister Manpower hatte kleine und mittlere Unternehmen bundesweit dazu aufgerufen, Ideen zu präsentieren, wie sie dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen. Zahlreiche Betriebe nahmen an dem Wettbewerb teil, unter ihnen auch die Klaus Kuhn Edelstahlgießerei GmbH aus Radevormwald, die letztlich den 1. Preis und damit einen Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro gewann.

Gefragt waren kreative Lösungen in den Einzeldisziplinen Personalbedarf, Personalsuche, Personalansprache und -auswahl sowie Personalkosten. Schon geraume Zeit, bevor sich die Wirtschaftskrise anbahnte, hatte Kuhn Edelstahl begonnen, Markenentwicklung als Arbeitgeber zu betreiben. In enger Zusammenarbeit mit der Agentur lessingtiede aus Wermelskirchen entstand das Internetportal www.rund-um-kuhn.de, wo sich potenzielle Interessenten ein sehr plastisches und umfassendes Bild von ihrem künftigen Arbeitsplatz machen können.

Als während des Aufschwungs schnellstens das Personal in der Fertigung aufgestockt werden musste, wurde auf dieser Plattform die Kampagne „20 Dreher – 20 Gründe“ kommuniziert. Hier präsentierte das Unternehmen einleuchtende Beweggründe, sich zu bewerben: von Weiterbildung über Erfolgsbeteiligung bis zur Sicherheit und Sauberkeit am Arbeitsplatz. Ergänzend wurden die Arbeitsplätze in Zeitungsanzeigen präsentiert.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von der Aktion „20-mal 500 Euro für die Vereinskasse“. Hierbei hatte sich Kuhn Edelstahl unmittelbar an Vereine in der Umgebung gewandt und ihnen bei der Vermittlung eines Kandidaten eine Spende von 500 Euro zugesichert. „Ziel unserer Rekrutierung sind Menschen, die wechselwillig sind und Vergleiche unter Arbeitgebern anstellen“, erläutert Frank Lessing von der kaufmännischen Geschäftsführung.

In der Laudatio bei der Preisverleihung wird vor allem der glaubwürdige, authentische Auftritt und die pfiffige Idee und Umsetzung gewürdigt. „Für eine klar definierte Zielgruppe wurde ein überzeugendes, berufsspezifisches Argumentarium entwickelt.“ Kerstin Hattar, Mitglied der Geschäftsleitung von Manpower führt aus: „Die Gewinner haben beispielhafte Konzepte entwickelt. Sie zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen trotz begrenztem Budget praxisnah, originell und wirkungsvoll Personalrecruiting betreiben, um das Potenzial der richtigen Menschen am richtigen Platz auszuschöpfen.“

Der Förderpreis „Der Mittelstand macht’s“ ist als Ansporn gedacht und mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Schirmherr ist der Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt Dr. Matthias Müller, der größten IHK Deutschlands. Über die Vergabe des Manpower Förderpreises entscheidet eine fünfköpfige Fachjury. Ihren Anspruch: „Kleine und mittlere Firmen müssen aktiv werden, Ungewöhnliches wagen.“ hat Kuhn Edelstahl wirkungsvoll umgesetzt.


09.05.2011

TV-Beitrag zur Vereinsaktion "20 x 500 Euro"

WDR Lokalzeit, 9. Mai 2011


21.04.2011

20 neue Arbeitsplätze bei Kuhn Edelstahl

Mit einer ungewöhnlichen Kampagne richtet sich das Unternehmen an die örtlichen Vereine, um die offenen Stellen kurzfristig zu besetzen.

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Das Ende der Wirtschaftskrise scheint Radevormwald erreicht zu haben. Diese erfreuliche Nachricht bestätigt auch Kuhn Edelstahl. Der Markt erholt sich zunehmend und die Nachfrage nach hochwertigen Edelstahlbauteilen steigt. Um seine Kunden in gewohnter Qualität und Geschwindigkeit beliefern zu können, werden daher kurzfristig 20 neue Arbeitsplätze für CNC-Dreher geschaffen.

Schon in der Vergangenheit hat das Unternehmen innovative Wege beschritten, um qualifiziertes Personal zu finden. Diesmal werden die Vereine in Radevormwald und Umgebung um Mithilfe gebeten. Mit einem Anschreiben bittet Kuhn Edelstahl um aktive Unterstützung bei der Personalsuche. Den außergewöhnlichen Einsatz wird Kuhn Edelstahl mit einer Spende belohnen und verspricht 500 Euro für die Vereinskasse je vermittelten Mitarbeiter. „Ein solches Angebot an die Vereine erlauben wir uns gerne, denn wir werden auch oft um Unterstützung gebeten", erläutert der kaufmännische Geschäftsführer Frank Lessing, der damit auch auf das breite soziale Engagement des Unternehmens hinweist.

Im Vorfeld dieser Aktion hatte Kuhn Edelstahl 20 Gründe formuliert, warum ein Job bei Kuhn Edelstahl Zukunft hat und sich diese in der Belegschaft bestätigen lassen. Herausgekommen ist dabei www.20gründe.de. Auf diesen Internetseiten können sich die Vermittler und Interessenten einen ersten Eindruck von der Arbeitsumgebung und den neuen Kollegen verschaffen. Es geht daraus klar hervor, dass Kuhn Edelstahl großes Interesse an zufriedenem Personal hat. Erfolgsbeteiligung, Mitgestaltungsmöglichkeiten oder eine aktive Gesundheitsförderung sind nur drei Beispiele für außergewöhnliches Arbeitgeberengagement.

Aktuell beschäftigt Kuhn Edelstahl rund 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch wenn das Unternehmen von der Krise betroffen war, fand kein Personalabbau statt, der über die normale Fluktuation hinausging. Größere Auftragslücken wurden zum Beispiel mit Fortbildungen überbrückt, die sich nun bezahlt machen. „In der Krise hat sich noch einmal deutlich gezeigt, wo unsere Stärken sind!", betont Norbert Kremer, Leiter der Produktion in der Otto-Hahn-Straße. Kuhn fertigt spezielle Edelstahlprodukte im Schleudergussverfahren, die anschließend in der hochmodernen Dreherei weiterverarbeitet werden. Am Ende verlassen das Unternehmen sehr komplexe Teile, die höchsten Ansprüchen genügen. „Da sind wir auch in Krisenzeiten immer gefragt gewesen. Das macht uns so schnell keiner nach.", fügt Norbert Kremer hinzu, der seine Mannschaft jetzt schnellstmöglich aufstocken möchte.


19.04.2011

Wir investieren in die Zukunft: Umzug und Vergrößerung der Lehrwerkstatt

Obwohl unsere Lehrwerkstatt erst im Jahr 2008 errichtet wurde, steht heute bereits eindeutig fest, dass sich diese Investition für uns gelohnt hat.

Statt wie früher das erste Jahr der betrieblichen Ausbildung im BZI der Stadt Remscheid zu absolvieren, sind unsere Azubis nun vom ersten Tag an im Unternehmen. Auf diese Weise können sie sehr zielgerichtet, den Bedürfnissen unseres Unternehmens entsprechend ausgebildet werden. Gleichzeitig können sie sich von Anfang an in das Unternehmen integrieren und richtig mitarbeiten. Wie auch alle anderen Abteilungen des Unternehmens, arbeiten die Auszubildenden nach echten Fertigungsaufträgen. Neben den für die Ausbildung erforderlichen Übungsstücken produzieren sie auch Bauteile für Kunden. Das frühzeitige Einbinden in die Abläufe des Unternehmens fördert nicht nur das Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen und den anderen Mitarbeitern. Durch die Arbeit an Kundenaufträgen sehen die Auszubildenden auch schneller einen Sinn in ihrer Arbeit, der motiviert.

Rund 40.000 Euro haben wir nun investiert, um die Ausbildungsbedingungen in unserer Lehrwerkstatt zu optimieren. Wir haben zusätzlich zu den bestehenden Maschinen drei Werkbänke, eine CNC-Drehmaschine und eine Rundschleifmaschine angeschafft. Da die Fläche der Werkstatt für die zusätzlichen Maschinen nicht ausreichte, haben wir die Werkstatt komplett in einen anderen Gebäudeteil des Unternehmens umgezogen. Die neue Lehrwerkstatt ist etwa doppelt so groß wie die ursprüngliche und bietet daher genügend Raum für die vielen Maschinen und auch für den neuen Schulungs- und Besprechungsraum.

Die Lehrwerkstatt wird übrigens nicht nur von unseren Auszubildenden, sondern auch von den vielen Schülern und Praktikanten genutzt, die in unsere Ausbildungsberufe hinein schnuppern möchten oder im Rahmen eines Schul-Kooperationsprogramms praktischen Technikunterricht erhalten.

Mit 28 Auszubildenden liegt unsere Ausbildungsquote derzeit bei über 10 %. Wir bieten Ausbildungsplätze zum Industriekaufmann, zum Industrie- und Zerspanungsmechaniker, zum Elektroniker und zum Maschinen- und Anlagenbauer an.
Neben dem klassischen Ausbildungsweg, bieten wir jungen Menschen auch die Möglichkeit eine Ausbildung zum Industriekaufmann in Kombination mit dem Abitur abzulegen. Die Schüler absolvieren innerhalb von zwei Jahren ihre Lehre zur Industriekauffrau / zum Industriekaufmann in unserem oder einem anderem bergischen Partnerunternehmen. Gleichzeitig besuchen sie das Berufskolleg Hückeswagen, Privatschule Bergischer Unternehmer, zu deren Gründungsmitgliedern auch Kuhn Edelstahl gehört.

Ab dem Sommersemester 2011/2012 wird das Berufskolleg in Zusammenarbeit mit seinen Kooperationspartnern auch die Ausbildungen zur Industriemechanikerin /zum Industriemechaniker und zur Zerspanungsmechanikerin / zum Zerspanungsmechaniker in Kombination mit der allgemeinen Hochschulreife anbieten.


19.04.2011

Ausbildung und Abitur in einem: Berufskolleg Hückeswagen - Privatschule Bergischer Unternehmer bietet einzigartigen Ausbildungsweg

Kuhn Edelstahl ist der Auffassung, dass eine Ausbildung besonders effizient ist, wenn theoretische Lehrinhalte und eine betriebliche Ausbildung eng miteinander verzahnt sind. Hieraus entstand die Idee, eine frühzeitig praxisorientierte Ausbildung mit einer allgemeinen Hochschulreife zu kombinieren. Gegenüber einer herkömmlichen betrieblichen Ausbildung oder des Besuchs einer normalen Oberstufe bietet diese Kombination einen gewaltigen Vorsprung und überdurchschnittliche Karrierechancen.

Gemeinsam mit den Firmen Pflitsch, Joh. Clouth und Recknagel, hat Kuhn Edelstahl daher das „Berufskolleg Hückeswagen – Privatschule Bergischer Unternehmer gemeinnützige GmbH“ gegründet. Seit Juni 2010 bietet diese Schule jungen Menschen die Möglichkeit zur beruflichen Doppelqualifizierung. Sie können innerhalb von drei Jahren eine Ausbildung absolvieren und gleichzeitig die Allgemeine Hochschulreife erreichen. Die Schüler werden jeweils an drei Tagen in einem der regional ansässigen Partnerunternehmen und an zwei Tagen am Berufskolleg ausgebildet. Momentan können sich die Jugendlichen zur Industriekauffrau bzw. zum Industriekaufmann ausbilden lassen.

Ab dem Schuljahr 2011/2012 wird auch ein gewerblicher Ausbildungszweig angeboten. Die Ausbildung zu Industriemechanikerin / zum Industriemechaniker oder zur Zerspanungsmechanikerin / zum Zerspanungsmechaniker dauert vier Jahre und mündet ebenfalls im Abitur.

Im gleichen Jahr bezieht die Schule voraussichtlich auch ihre neuen Räume in Hückeswagen. Das ehemalige, komplett modernisierte Marienhospital bietet neben großzügigen Räumlichkeiten auch die neueste Lerntechnik inklusive Selbstlernzentrum und Laptops für alle Schüler.

Neben den klassischen Unterrichtsfächern werden zusätzliche Kurse angeboten, in denen u. a. die rhetorischen Fähigkeiten, die Medienkompetenz und der Teamgeist der Schüler gefördert werden.
Die allgemeine Resonanz auf diese neuartige Schulform ist nach den ersten Monaten durchweg positiv: Die Schüler sind engagiert und teamorientiert, ihr Notendurchschnitt liegt meist unter 2,5. Sie bilden Lerngruppen, in denen sie sich gegenseitig unterstützen. Auch die Lehrer und Ausbildungsleiter der Firmen, in denen die Jugendlichen ihre Ausbildung ablegen, sind von dem neuen Ausbildungskonzept begeistert.

Auch andere Firmen in der Region haben sich von dem Konzept überzeugen lassen. So konnten in den letzten Wochen zwei neue Gesellschafter, die Firmen CNC-Keller (Wuppertal) und Dohrmann (Remscheid) sowie elf weitere Firmen gefunden werden, die als Ausbildungspartner für das nächste Schuljahr Ausbildungsplätze anbieten werden

Vor ein paar Jahren sind wir dazu übergegangen, an Weihnachten ein Projekt oder eine Einrichtung in unserer Region mit einer Spende im Rahmen unserer Aktion „Spenden statt Präsente“ zu fördern.
Für unsere Aktion im Dezember 2010 hatten wir das Berufskolleg Hückeswagen ausgewählt und mit 10 TEUR unterstützt. Mit Ihrem Verzicht auf ein Weihnachtsgeschenk haben auch Sie zu dieser Spende beigetragen. Dafür möchten wir Ihnen an dieser Stelle noch einmal herzlich danken.

Wir sind überzeugt, dass sich diese Investition in die Zukunft unserer Jugend lohnt!

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Jobportal www-rund-um-kuhn.de oder unter www.berufskolleg-hueckeswagen.de


19.04.2011

Kuhn Edelstahl spendet an Schulen

Weihnachtsgeschenke sind eine schöne Überraschung - für jeden. Bei Kuhn Edelstahl ist es jedoch seit vielen Jahren eine schöne Praxis, auf die Geschenke von Geschäftspartnern zu verzichten. Stattdessen werben sie für die Unterstützung der Firmenaktion „Spenden statt Weihnachtsgeschenke“. Hier werden Kindergärten und Schulen in und um Radevormwald jährlich im Wechsel unterstützt.

Auch im Jahr 2010 sind wieder viele Geschäftsfreunde von Kuhn diesem Aufruf gefolgt, trotz der teilweise noch spürbaren Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Umso mehr freut sich Kuhn Edelstahl über die großartige Summe von rund 9.000 Euro, die von der Geschäftsführung auf ca. 18.000 Euro traditionsgemäß verdoppelt wurde. Die gesamte Kuhn-Mannschaft freut sich, jetzt vielen Schulen und damit ganz vielen Schülern ein Geschenk machen zu können.

Mit je 1.150 EURO konnte die Arbeit an folgenden Schulen in Radevormwald unterstützt werden: Geschwister-Scholl-Hauptschule, Städtische Realschule, Theodor-Heuss-Gymnasium, Gemeinschaftsgrundschule Stadt, Gemeinschaftsgrundschule Blumenstraße, Gemeinschaftsgrundschule Bergerhof, Gemeinschaftsgrundschule Wupper, Katholische Grundschule Lindenbaum, Armin Maiwald Schule. Im Umfeld von Radevormwald erhielten folgende Schulen eine Zuwendung: Berufskolleg Bergisch Land, Wermelskirchen, Städtische Hauptschule, Wermelskirchen, Förderverein Berufskolleg Hückeswagen, Anne Frank Schule, Wipperfürth, Städtisches Gymnasium Wermelskirchen und das Berufskolleg Wipperfürth.


03.01.2011

Investition 2010: Kuhn Special Steel Taiwan

Unsere Tochterfirma hat nach dem Umzug und Ausbau viel zu bieten.

Kuhn Special Steel Taiwan (KSST) ist mit der Fertigstellung der neuen, zentral im Bezirk Yunlin gelegenen Produktionshallen und Bürogebäude für die Zukunft bestens gerüstet. Der neue Standort erfüllt alle Bedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung: gut ausgebildetes Personal und die benötigten Produktionsmittel.

Das neue Verwaltungsgebäude

Momentan befinden sich sechs Schmelzöfen mit einer maximalen Kapazität von 250 kg bis zu 1t pro Ofen im Bau. Sowohl im vertikalen als auch im horizontalen Bereich wurde die Anzahl der Schleudermaschinen deutlich erweitert.

Auch in den Maschinenpark wurde massiv investiert: Für die Fertigung von Schaltkugeln für den Armaturenbau stehen nun z. B. 19 vertikale Kugelmaschinen zur Verfügung, die in neuer Anordnung und mit verbessertem Arbeitsablauf eine wesentlich höhere Produktivität erreichen. Durch diese Veränderungen auf Produktions- und Bearbeitungsebene können nun auch Dekanterbauteile, hitzebeständige Rohre für den Industrieofenbau oder Ventilsitzringe gefertigt werden.

In der nahen Zukunft wird der Fokus auf dem weiteren Ausbau der mechanischen Bearbeitungsmöglichkeiten und der Erweiterung der Materialvielfalt liegen, um auch den asiatischen Markt mit einer möglichst großen Auswahl an Produkten in der bekannten Kuhn-Qualität beliefern zu können.

Wir unterstützen KSST mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten: Seit August diesen Jahres arbeitet z. B. unser Prozessingenieur Christian Laudenberg bei KSST in Taiwan. Er stellt sicher, dass die Produktionsprozesse von KSST denen von Kuhn Edelstahl so weit wie möglich angeglichen werden.

Viele unserer Kunden verfolgen die Entwicklung von KSST mit großem Interesse und begrüßen diesen mutigen Schritt. Denn nun bietet sich auch für sie die Möglichkeit, in den asiatischen Markt zu investieren, denn KSST bietet kurze Transportwege und Produkte in Kuhn-Qualität.

Die unten aufgeführte Tabelle zeigt die heutige Produktionsleistung von KSST im Vergleich zu früher:

  bis Herbst 2010 seit Herbst 2010
Außendurchmesser 70-500 mm 70-1.000 mm
Länge max. 2.500 mm max. o 3.000 mm
Innendurchmesser
min. 40 mm min. 25 mm
Wandstärken 5-120 mm 5-150 mm
Gewicht max. 500 kg max. 2.000 kg

22.12.2010

Jubiläums-Chronik online!

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Jetzt online: die Firmenchronik zum 50-jährigen Jubiläum von Kuhn Edelstahl. Die Firmenchronik ist im Stil eines Magazins gestaltet. Sie illustrierte nicht nur die Firmengeschichte, sondern auch alle Besonderheiten von Kuhn Edelstahl in einzelnen Exkursen.

Hier klicken!


15.12.2010

Kuhn Edelstahl baut Kapazitäten aus

Um dem Anstieg an Auftragseingängen gerecht zu werden und termingerechte Lieferungen zu garantieren, stellt Kuhn Edelstahl  neue Mitarbeiter ein: Gesucht werden zehn neue Mitarbeiter, davon sechs für den Bereich Zerspanung und vier für die Gießerei.

Bitte informieren Sie sich auf unserem Karriereportal www.rund-um-kuhn.de über die Einzelheiten!


06.10.2010

Kuhn Edelstahl per Mausklick ordern!

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Ab sofort können Sie aktuell verfügbare Lagerware von Kuhn Edelstahl im neuen Onlineshop einsehen und direkt ordern!


28.09.2010

21 Schüler wachsen zu einem Team zusammen

Workshop für den ersten Jahrgang der neuen Privatschule Bergischer Unternehmen begeisterte.

"Wir werden hier auf jeden Fall als echtes Team rausgehen! Der Zusammenhalt ist jetzt schon besser als in meiner alten Klasse!" So lauteten zwei der vielen positiven Rückmeldungen nach einem Teambildungstraining im August dieses Jahres.

Teilnehmer waren die Schüler des ersten Jahrgangs des neugegründeten „Berufskollegs Hückeswagen / Privatschule Bergischer Unternehmer“. Innerhalb von drei Jahren werden die Schüler eine Ausbildung zur Industriekauffrau bzw. zum Industriekaufmann absolvieren und gleichzeitig Abitur machen. Das Teambildungstraining zielte darauf ab, den Schülern bei der Erreichung dieses anspruchsvollen Ziels zu helfen, indem das Miteinander und das gegenseitige Verständnis gestärkt werden sollten.

Zwei Tage lang wagten sich die Schüler mit Unterstützung ihrer Ausbildungsbetriebe, Lehrer und der Firma Kuhn Edelstahl auf ungewohntes Terrain. Dirk Breuer, verantwortlich für das Verbesserungsmanagement bei Kuhn, Andreas Döbler Ausbildungsleiter bei Kuhn und Michael Kasterke, Intensivpädagoge der jbs-Aufwärts, erarbeiteten das individuelle Training und standen Schülern und Lehrern als Trainer an beiden Tagen zur Seite.

Die Veranstaltung am Freitag bestand aus einem theoretischen Teil zur Klärung der Begriffe "Gruppe" und "Team" und einem praktischen Teil mit verschiedenen vertrauensbildenden Maßnahmen und Gruppenübungen. Bedingt durch das bergische Wetter, fand dieser weitgehend in der Sporthalle der Evangelischen Jugendakademie statt. Eine der Übungen bestand zum Beispiel darin, eine 6 m hohe Leiter bis zur letzten Sprosse zu erklimmen. Dabei musste man sich ganz auf die Mitschüler verlassen, die diese Leiter hielten und auch beim anschließenden Abseilen behilflich waren. Ein gemütliches Zusammensein mit gemeinschaftlichem Grillen rundete den Tag ab. Bis nach Mitternacht nutzten die Schüler und Lehrer die Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen.

Am nächsten Morgen ging es bei strahlendem Sonnenschein in den Kletterpark. Auch hier mussten sich die Schüler bei den Übungen auf einander verlassen und Verantwortung für die ganze Gruppe übernehmen.

Zum Abschluss der Veranstaltung erstellten die Schüler und Lehrer gemeinsam einen Verhaltenskodex als Grundlage für ein respektvolles Miteinander in den kommenden gemeinsamen Jahren.

Dieter Schruff, pädagogischer Beirat der Schule, und Schulleiter Dr. Manfred Schinner waren von diesem Workshop begeistert und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Firma Kuhn Edelstahl und deren Trainer.


27.07.2010

Kuhn Edelstahl investiert weiter in die Zukunft: Ausbau des Maschinenparks trotz schwacher Wirtschaftslage

Die Auftragslage hat sich seit Jahresbeginn verbessert, dennoch ist nicht abzusehen, wann sie wiederdas Niveau des Boomjahres 2008 erreichen wird. Dementsprechend ist die Lage auf dem Markt weiterhin angespannt. Trotz der schwachen allgemeinen Wirtschaftslage, investieren wir in unseren Maschinenpark.
Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass Ihnen unsere Kombination aus Schleuderguss und hoch präzisen effizienten Bearbeitungsmöglichkeiten  bei den Kriterien „Qualität“ und „Zuverlässigkeit“ entscheidende Vorteile bietet.

Dementsprechend haben wir in unserer Gießerei eine ältere Schleudergießmaschine durch eine neue selbst konstruierte und gefertigte Maschine ersetzt. Dies bedeutet in puncto Zuverlässigkeit und Arbeitssicherheit für uns einen weiteren großen Schritt nach vorne. Auch die Zerspanung haben wir durch zwei weitere große Okuma 4-Achs-Drehmaschinen ausgebaut, mit denen wir auch größere Durchmesser besonders präzise und effizient bearbeiten können.

Volle Prozesskontrolle bei höchster Effizienz und Zuverlässigkeit: Das ist unser Ziel! Daher investieren wir auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten kontinuierlich und bieten Ihnen mit unserem hochmodernen Maschinenpark langfristige Sicherheit.


13.07.2010

Kooperation mit der städtischen Realschule Radevormwald

Unter der Federführung von unserem Ausbildungsleiter Andreas Döbler, möchten wir die Schüler der Realschule Radevormwald zukünftig von der Klasse 7 an bis zum Abschluss in Klasse 10 im Technikunterricht begleiten.

Dabei werden in Klasse 7 zunächst Betriebsbesichtigungen durchgeführt, um den Schülern ein erstes Bild von Kuhn Edelstahl zu vermitteln. In der Jahrgangsstufe 8 stellen wir dann die einzelnen Berufe vor, für die wir eine Ausbildung anbieten.

In Klasse 9 führen die Kinder dann im Technikunterreicht in 3 Gruppen ein Projekt durch, das abwechselnd jeweils in den Räumen der Schule und in unserer Lehrwerkstatt stattfinden wird. Im Rahmen dieses Projekts wird von jeder Gruppe ein Rennwagen hergestellt. Diese Rennwagen treten dann in einer Abschlussveranstaltung gegeneinander an.

Das Projekt wird ergänzt durch zwei Pflicht-Praktika in Klasse 8 und 9 und ein freiwilliges Praktikum in Klasse 10, für die wir auch entsprechende Praktikumsplätze anbieten werden.

Wir sind sicher, dass diese unterrichtsbegleitenden, sehr praxisorientierten Einheiten den Schülern bei der späteren Berufswahl helfen können. Wir denken, dass wir technische Berufe für Schüler attraktiver machen und die Frauenquote bei den Bewerbungen um Ausbildungsplätze erhöhen können. Zudem möchten wir auch die Eltern der Schüler einbinden, die großen Einfluss auf die Wahl des Ausbildungsplatzes ihres Kindes haben.

Wir wünschen uns natürlich auch, dass sich einige der Schüler im Anschluss an die Schulzeit bei uns um einen Ausbildungsplatz bewerben, weil wir es geschafft haben, sie für Technik und unser Unternehmen begeistern zu können.


18.01.2010

Kooperation mit SCHMOLZ + BICKENBACH GUSS

Am 01.01.2010 wurde zwischen den Unternehmen ein Kooperationsvertrag geschlossen, der SCHMOLZ + BICKENBACH und Kuhn Edelstahl zu starken Partnern für die Zukunft macht.

Hintergrund dieser Zusammenarbeit ist die Schließung des Produktionsstandorts für Schleuderguss der SCHMOLZ + BICKENBACH GRUPPE in Monheim. Dieses Werk, die ehemalige Gießerei Koenen + Regel, wurde nach der ersten Insolvenz vor einigen Jahren von SCHMOLZ + BICKENACH übernommen. Trotz Investitionen konnte das Werk der Wirtschaftskrise nicht standhalten und musste geschlossen werden.

Die Suche von SCHMOLZ + BICKENACH nach einem kompetenten Partner für den Bereich Schleuderguss mündete in der erfolgreichen Kooperationsvereinbarung mit Kuhn Edelstahl.

Die SCHMOLZ + BICKENBACH GUSS GRUPPE bezieht von nun an ihre Schleudergussteile von Kuhn Edelstahl und kann somit weiterhin ihre gesamte Produktpalette im Bereich Edelstahlguss liefern. Kuhn Edelstahl kann durch diese Kooperation seine Produktpalette um Produkte aus Hand- und Maschinenformguss bis hin zu Keramik- und Feinguss erweitern.

Die große Werkstoffvielfalt und die umfangreichen Bearbeitungsmöglichkeiten von Kuhn bieten SCHMOLZ + BICKENBACH Wettbewerbsvorteile auf dem Markt. Im Gegenzug profitiert Kuhn Edelstahl vor allem im Exportbereich von der flächendeckenden Vertriebsstruktur des weltweit vertretenen Unternehmens SCHMOLZ + BICKENBACH und der Erweiterung des eigenen Produktspektrums um dessen Produkte.

Beide Firmen erwarten von dieser Kooperation eine noch größere Leistungsfähigkeit und Flexibilität Ihrer Unternehmen, um den Kundenwünschen in Zukunft noch besser und individueller gerecht werden zu können.

Wir freuen uns über Ihre Fragen zu den Möglichkeiten, die sich aus dieser Koosperation auch für Sie ergeben könnten. Bitte sprechen Sie uns an:

Kontakt Kuhn Edelstahl:
Andre Kuhn
Otto-Hahn-Str. 12-14
42477 Radevormwald

Telefon: 02195 / 6710
E-Mail: info@kuhn-edelstahl.com


16.10.2009

50 Jahre Kindernothilfe - davon 5 Jahre mit Kuhn

Seit fünf Jahren unterstützen wir mit einer Gemeinschaftsaktion von Belegschaft und Geschäftsführung die wertvolle Arbeit der Kindernothilfe. 

news_kindernothilfe.gifAls eines der größten Kinderhilfswerke in Europa blickt die Kindernothilfe auf ein 50-jähriges Wirken zurück. Mit einer transparenten Organisation geben sie uns das gute Gefühl, die Zukunft von Kindern in dieser Welt zu sichern. Lesen Sie mehr zu unserem Engagement im Informationsdienst „Share – Unternehmen in sozialer Verantwortung“ auf Seite vier.

PDF-Download „Hand in Hand für die gute Tat“


01.10.2009

8 neue Auszubildende bei Kuhn Edelstahl

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage haben wir in diesem Jahr acht  neue Azubis eingestellt, da wir in diesem Bereich nach wie vor langfristig denken und antizyklisch handeln.

Im Einzelnen begannen in diesem Herbst zwei Industriekaufleute, ein Elektriker und sechs Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Drehtechnik zum 01.09.ihre Ausbildung, davon ein Auszubildender erstmalig bei Kuhn Edelstahl im dualen Studium  (Maschinenbau).
Bisher wurde das erste gewerbliche Ausbildungsjahr extern betreut.
Doch die in diesem Jahr neu errichtete Lehrwerkstatt, ermöglicht es Kuhn Edelstahl die gewerblichen Auszubildenden vom 1. Tag im eigenen Haus auszubilden.
Somit durchlaufen insgesamt 22 Auszubildende und eine Umschülerin als Werkstoffprüferin ihre Ausbildung bei Kuhn Edelstahl. 
Weitere Informationen im Internet unter: www.rund-um-kuhn.de


26.08.2009

Kuhn Edelstahl unter schwerer Verleumdung von rechten Parteien

Die Zusammenarbeit in unserem Unternehmen läuft unabhängig von poltischen oder religiösen Einstellungen unserer Mitarbeiter exzellent. Hieran arbeiten wird seit Jahrzehnten, um auf Basis unserer gemeinsam formulierten Unternehmenswerte Toleranz und Offenheit im täglichen Umgang zu praktizieren - im Interesse und zum Wohl unserer Kunden.

Radevormwald ist leider zum Brennpunkt im oberbergischen Raum für rechtsgerichtete Gruppierungen geworden – oder so lassen es drei sehr aktive Mitglieder einer unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden rechten Partei erscheinen und nutzen dies kräftig aus. Unser Unternehmen steht dabei voll hinter den Aktionen des „Radevormwalder Runden Tisches gegen Rechts“, in dem Vertreter vieler Parteien, Kirchen und Vereine Aufklärungsarbeit leisten.

Politisch neutrale Aufklärungsarbeit von Seiten des Landes NRW hat dazu geführt, dass drei unserer Auszubildenden sich öffentlich von einer rechten Partei distanziert haben, nachdem sie gegen ihren Wunsch (!) mit sehr zweifelhaften Methoden von dieser Partei auf deren Wahlliste gesetzt wurden. Dies geht aus einer gemeinsamen öffentlichen Erklärung der Auszubildenden klar hervor.

Die betroffenen Auszubildenden haben sich nach einer Aufklärung durch die Landesstelle für politische Bildung des Landes NRW und der Info – und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln zu diesem Schritt entschlossen – selbstverständlich ohne Druck von Seiten unseres Unternehmens. Wir freuen uns, dass wir hier beratend zur Seite stehen konnten, haben aber immer auch klar gemacht, dass diese Entscheidung keinen Einfluss auf eine eventuelle Übernahme nach der Ausbildung haben wird.

Mangels Substanz wird dieser Sachverhalt, der von allen Beteiligten so bestätigt wird, leider von Seiten rechter Parteien für eine Imagekampagne gegen unser Unternehmen ausgenutzt, wogegen wir uns absolut verwehren. Wir treten klar gegen jede Form von politischem Extremismus ein – von rechter wie von linker Seite, halten uns ansonsten aber aus politischen Diskussionen heraus. Unser Ziel ist es, gemeinsam in unserem Unternehmen immer erstklassige Leistungen für unsere Kunden zu erwirtschaften und der Verleumdungskampagne mit dieser Aufklärung ein Ende zu setzen.

Die Geschäftsleitung


18.08.2009

Politische Bildung - auch ein Thema bei Kuhn Edelstahl

Die Zeit vor den anstehenden Wahlen war auch für unser Unternehmen Anlass, einen Beitrag zur politischen Weiterbildung in unserem Unternehmen zu leisten. Hierzu haben wir gemeinsam mit Vertretern der Info und Bildungsstelle des Landes NRW und des Runden Tisches gegen Rechts aus Radevormwald eine sehr erfolgreiche Informationsveranstaltung durchgeführt.

Dieses war ausdrücklich keine Veranstaltung für eine einzelne politische Richtung oder Gruppierung, sondern für die demokratische Grundaufklärung. Die Informationsveranstaltung im Rahmen unserer wöchentlichen Themenrunden war im Rahmen der allgemeinen Fortbildung Pflicht für unsere Auszubildenden und stand allen weiteren Mitarbeitern zur Teilnahme frei. Mehr als 50 Teilnehmer und damit 1/5 unserer Belegschaft zeugten von dem großen Interesse.

Toleranz ist eines der zentralen Werte in unserem Unternehmen. Wir leben von der guten Zusammenarbeit in unserem Unternehmen. Wir können unseren Kunden nur dann eine wirklich gute Leistung bieten, wenn bei uns alle an einem Strang ziehen. Menschen aus verschiedensten Kulturen, Ländern und Religionen zeigen bei uns jeden Tag, wie sehr Toleranz gegenüber den unterschiedlichen Ansichten uns nach vorne bringt und unser (Arbeits-)leben bereichert – damit wir gemeinsam Spitzenleistungen erzielen können.

Unsere Informationsveranstaltung „Vorbeugung gegen Rechtsextremismus“ war ebenfalls Anlass für eine in weiten Teilen frei erfundene Darstellung gegen unser Unternehmen von politischen Parteien aus dem rechten Spektrum. Es ist interessant zu sehen, in welcher bösartigen Form hier auf solche Bildungsaktionen des Landes NRW reagiert wird. Kritik von Rechts nehmen wir als Lob für unsere Werte auf – es wäre nur schön und richtiger, wenn hierbei sachbezogener vorgegangen würde.

Die Informationsveranstaltung wurde von allen Teilnehmern als sehr positiv erlebt. Wir möchten uns insbesondere bei der Landeszentrale für politische Bildung in NRW für die Unterstützung hierbei bedanken.

Die Geschäftsleitung


31.07.2009

Bergische Firmen gründen Wirtschaftsgymnasium

Gemeinsam mit den Hückeswagener Unternehmen Pflitsch, Recknagel und Johann Clouth sowie dem Radevormwalder Unternehmen Gira, hat Kuhn Edelstahl die "Wirtschaftsgymnasium Hückeswagen Berufskolleg der Bergischen Wirtschaft gGmbH" gegründet, ein Aufbaugymnasium, an dem vor allem Realschüler aus der Region eine dual ausgerichtete Oberstufe besuchen können. Im Unterschied zu herkömmlichen Gymnasien, können die Schüler berufsbezogene Unterrichtsfächer mit Schwerpunkt Wirtschaft besuchen und gleichzeitig eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolvieren. In späteren Jahren sollen auch noch weitere Ausbildungsberufe angeboten werden. Das Projekt startet zunächst mit 45 Schülern in zwei Eingangsklassen, für die nun auch Ausbildungsplätze in den umliegenden Unternehmen gesucht werden, denn neben den dreieinhalb Tagen an der Schule mit neun bzw. vier bis fünf Unterrichtsstunden pro Tag, werden sie auch eineinhalb Tage in einem Ausbildungsbetrieb verbringen. Auch einen Teil der Samstage, der Schulferien und einige Wochen nach der Abiturprüfung werden sie in diesen Betrieben arbeiten. Zur Ausbildung wird ebenfalls ein zwei- bis dreimonatiges Auslandspraktikum gehören. Die dreieinhalb Jahre Schul- und Ausbildungszeit enden schließlich mit der bundesweit anerkannten Abiturprüfung und einem IHK-Abschluss.

Das Wirtschaftsgymnasium wird zwar eine private jedoch mit einer öffentlichen Schule vergleichbare Einrichtung sein und daher auch zu 70 % staatlich finanziert werden. Die restlichen 30 % wird der bereits gegründete Förderverein der Schule aufbringen.

Die Gründerfirmen sind davon überzeugt, dass die Schüler dieser Schule eine stark berufsbezogene Ausbildung erhalten und sehr früh mitten im Berufsleben stehen und enge Kontakte zu den bergischen Unternehmen knüpfen können. Gerade in einer Region mit vielen mittelständischen Unternehmen werden junge Menschen mit einer derartigen Ausbildung sehr gefragt sein. Natürlich werden die guten und engen Kontakte mit den anderen Schulformen von unserem Unternehmen weiterhin gepflegt und die bestehenden Projekte auch weiterhin unterstützt. Denn das Wirtschaftsgymnasium versteht sich als Erweiterung und nicht als Ersatz des bestehenden Schulangebots in der Region.


01.06.2009

Rückblick auf die ACHEMA 2009

Mit 173.000 Besuchern an über 3.700 Messeständen war auch diesjährige Leitmesse für Chemie und Anlagenbau in Frankfurt trotz weltweiter Krise so gut besucht wie eh und je.

Von schlechter Stimmung war nichts zu merken, vielmehr gewann man das Gefühl, dass eine allgemeine Aufbruchstimmung herrscht und die Menschen nach vorne blicken. Nicht nur die Besucherzahlen stimmten, auch die Qualität der Kontakte und Gespräche war sehr gut. Spürbar war auch, dass die Anzahl der ausländischen Aussteller und Besucher im Vergleich zum letzten Mal deutlich zugenommen hatte.

Messestand Achema 2009

Die Anzahl der Besucher auf unserem Stand übertraf bei weitem die der ACHEMA im Jahr 2006. Besondere Aufmerksamkeit kam dabei unserem Hauptexponat zu, das die große Vielfalt unsere Bearbeitungsmöglichkeiten sehr anschaulich darstellte (siehe Foto).

Achema 2009

Wir nutzten die Gelegenheit jedoch auch, um unseren überarbeiteten Markennamen „Kuhn Edelstahl“ zu präsentieren. Viele unserer Kunden, die wir bereits im Vorfeld der Messe, auf die Namensänderung hingewiesen und neugierig gemacht hatten, fanden den Weg zu unserem Stand und ließen sich in den intensiven Gesprächen erläutern, dass wir in Zukunft den Fokus in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Geschäftspartnern noch spürbarer auf unsere Stärken „Zuverlässigkeit“, „Flexibilität“, „Innovation“ und „Fairness“ legen werden.

Wir blicken daher auf eine sehr aktive und rundherum sehr zufrieden stellende Ausstellungswoche zurück und danken allen Besuchern an dieser Stelle noch einmal für ihren Besuch auf unserem Stand!


06.05.2009

Ganz im Vertrauen

Lange bevor die sogenannte Finanzkrise weltweit die Wirtschaft erschütterte, war uns bei Kuhn klar: Unser Wettbewerbsvorteil liegt in der Verlässlichkeit. Darin, dass unsere Kunden uns in jeder Hinsicht vertrauen können.

Formuliert haben wir das in unserem neuen Claim:
Kuhn Edelstahl - schafft Vertrauen. Rundum.

Seit Sommer letzten Jahres hat das ganze Team daran gearbeitet, den Claim mit Inhalt und Leben zu füllen. Zunächst haben wir klar definiert, in welchen Punkten wir Vertrauen schaffen:

  • Zuverlässigkeit: bei Qualität, Terminen und Service
  • Fairness: partnerschaftlicher, offener Umgang mit unseren Kunden
  • Flexibilität: von der Entwicklung über die Produktion bis zur Lieferung
  • Innovation: Weiterentwicklung von Werkstoffen und Fertigungsverfahren

Das ist ein hoher Anspruch. Doch es ist auch ein konsequenter Schritt nach vorne, den uns unser werteorientiertes Leitbild vorgibt. Auch wenn eine mehrmonatige intensive Vorbereitungsphase stattgefunden hat und alle Kuhn-Mitarbeiter hinter unseren Zielen stehen: Aktuell befinden wir uns noch mitten im Entwicklungsprozess.

Und Sie, liebe Kunden und Geschäftspartner, können uns mit Ihrem Feedback unterstützen. Sagen Sie uns, wo's noch nicht rund läuft. Natürlich auch, wenn Sie rundum zufrieden mit uns sind. Jede Nachricht hilft uns, noch besser zu werden. Danke schon jetzt.


18.03.2009

Kuhn für den Felix Burda Award nominiert!

Die Felix Burda Stiftung zeichnet seit 2003 jedes Jahr im Darmkrebsmonat März die erfolgreichsten, innovativsten und herausragendsten Projekte und Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge mit dem Felix Burda Award aus.

Der Award wird in fünf verschiedenen Kategorien vergeben.
Eine unabhängige Expertenjury wählt aus den eingereichten Bewerbungen die Nominierten und Preisträger aus. Die Gewinner werden im Rahmen einer glamourösen Abendgala mit zahlreichen geladenen Gästen und vielen Prominenten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und dem Showbusiness bekannt gegeben und geehrt.

Die Preisverleihung des Felix Burda Award 2009 findet am 29. März 2009 im Hotel Adlon Kempinski in Berlin statt.

Aus den insgesamt 48 eingereichten Bewerbungen hat die Expertenjury der jeweiligen Kategorie die preiswürdigsten Projekte für die Shortlist ausgewählt.
Neben BASF und EON Ruhrgas und SAP Health & Diversity ist auch das Institut für Gesundheitsprävention und Klaus Kuhn Edelstahlgießerei GmbH Radevormwald, Tanja Schmidt: „Klaus Kuhn Mitarbeiter-Aktion im Darmkrebsmonat März 2008" für die Kategorie „Prävention at work“ nominiert worden.

Im März wird der endgültige Gewinner des Awards bekannt gegeben.

Mehr Informationen unter:
http://www.felix-burda-award.de/gala-2009/nominierte/index.php


04.03.2009

Ausbildungsinitiative in der Gießerei

Die derzeitige weltweite Wirtschaftskrise sorgt auch bei der Klaus Kuhn Edelstahlgießerei für Auftragsrückgänge. Noch vor einem halben Jahr wurde in Sonderschichten gearbeitet, um die Auftragsflut zu bewältigen. Inzwischen sind aber nicht mehr alle Bereiche des Unternehmens ausgelastet und die üblichen Anpassungsmaßnahmen wie Abbau von Überstunden und Resturlaub sind ausgeschöpft. Unternehmensziel ist es aber, die Mitarbeiter zu halten und gestärkt in die Zukunft zu gehen.

Aus diesem Grunde wird die Beruhigung am Markt nun bei Kuhn für eine weit reichende Ausbildungsinitiative in der Gießerei genutzt.
Der Beruf des Schleudergießers, wie er bei Kuhn Edelstahl benötigt wird, ist bis heute kein Ausbildungsberuf. So ist es erforderlich, die Stellen in der Gießerei mit Quereinsteigern zu besetzen und entsprechend den speziellen Anforderungen intern auszubilden. Um dem hohen Anspruch gerecht zu werden und den Ausbildungsstand der Mitarbeiter auf dem aktuellen Stand zu halten, führt Kuhn nun mit fast allen Gießereimitarbeitern in einem zeitlich versetzten achtwöchigen Lehrgang eine Zusatzausbildung zur Gießereifachkraft durch.

Die Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem auf Gießereien spezialisierten Teutloff-Bildungszentrum in Wernigerode, einem Ausbildungsdienstleister, der traditionell und vielschichtig auf gewerblich-technische Fachgebiete ausgerichtet ist.

Diese Ausbildungsmaßnahme wird durch die Agentur für Arbeit gefördert im Rahmen des  WeGebAU-Programms. Ziel des Programms ist sowohl die berufliche Weiterbildung älterer Arbeitnehmer als auch die Qualifizierung ungelernter oder berufsfremder Mitarbeiter.

Durch diese Zusatzqualifikation bringen zum einen bewährte Mitarbeiter ihr Wissen und Können auf den neusten Stand, zum anderen erhalten junge Mitarbeiter eine qualifizierte Zusatzausbildung. Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab. Eine Anerkennung durch die IHK ist geplant.

Diese umfassende, systematische Aus- und Weiterbildung entspricht dem Ziel und den Werten von Kuhn Edelstahl, die Zeiten mit geringerer Auslastung zu nutzen, um ihre Mitarbeiter und ihre Organisation weiterzuentwickeln.

Besonders in der Gießerei können hierdurch die Grundlagen für eine anerkannte Berufszusatzqualifikation vermittelt werden, die den wachsenden Anforderungen an die Vielfalt der Produkte und der Prozesse gerecht werden.

Ein besonderer Dank gilt der Agentur für Arbeit sowie dem Teutloff-Bildungszentrum, die die schnelle und unbürokratische Umsetzung der Maßnahme maßgeblich unterstützt haben.


27.01.2009

Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung

Am 27.01.2009 haben Andreas Spannagel, Florian Waldeck und Alexander Zararow ihre Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker im BZI erfolgreich abgeschlossen.

Unser Auszubildender im vierten Lehrjahr in der Schlosserei/Instandhaltung, Jan Langenbach, legte ebenfalls am 19.01.2009 eine erfolgreiche Abschlussprüfung als Elektroniker/Betriebstechnik vor der IHK in Gummersbach ab. Dazu möchten wir allen herzlich gratulieren!

Mit diesen vier Auszubildenden geht eine Ära zu Ende, da die Abschlussprüfungen bereits ab der Winterprüfung 2009/2010 bei uns stattfinden werden.
Bislang mussten alle Azubis einen kostenpflichtigen vierwöchigen Prüfungsvorbereitungskurs besuchen, währenddessen sie der Firma nicht zur Verfügung standen.
Weiterhin mussten auch stets Übungs- und Prüfungsmaterialien wie Wendeplatten und Werkzeuge gekauft werden, da bei uns an anderen Maschinen gearbeitet wird als während der Prüfungszeit.


In Zukunft legen die Azubis in der Abteilung bzw. Linie ihre Prüfung ab, der sie zugeteilt sind. Dazu wird ein „betrieblicher Auftrag durchgeführt“. Dies bedeutet nichts anderes, als dass die Azubis während ihrer Prüfung hier im Hause einen herkömmlichen Fertigungsauftrag abarbeiten. Anschließend findet mit dem externen Prüfungsausschuss ein Fachgespräch über den durchgeführten Fertigungsauftrag statt. Auf diese Weise können die Prüfungen im Rahmen des normalen Tagesgeschäfts abgelegt, Kosten gespart und die ununterbrochene Anwesenheit der Azubis im Unternehmen gewährleistet werden.

Unsere Azubis wurden übrigens alle übernommen und arbeiten mittlerweile in der Linie 3 (Andreas Spannagel), der Linie 2 (Florian Waldeck), der Linie 6 (Alexander Zacharow) sowie in der Instandhaltung (Jan Langenbach).


30.04.2008

Bauarbeiten gehen schnell voran

Baustellen sind bei Kuhn keine Seltenheit. Doch diesmal ist es keine Produktionshalle. Wir brauchen vor allem mehr Platz für unseren Vertrieb.Zahlreiche Besuche unserer Vertriebsmitarbeiter bei unseren Kunden haben gezeigt: Wir brauchen mehr Kundennähe. Nur im direkten Kontakt erfahren wir, welche Anforderungen an uns gestellt werden. Und nur so können wir schnell und zielgerichtet alle Wünsche umsetzen.

Das bedeutet natürlich, dass wir unseren Vertrieb neu strukturieren und personell verstärken müssen. Der neue Anbau soll dafür ausreichend Platz bieten.

Auf drei Etagen mit 530 m² Nutzfläche werden 13 neue Büroräume entstehen. Ausreichend Platz, um unseren Mitarbeitern ein konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Drei weitere Räume sind für Besprechungen und Konferenzen vorgesehen. Im August soll alles fertig sein.

Damit sind die äußeren Bedingungen gegeben, um die Präsenz bei unseren Kunden zu verbessern. Und damit auch die internen Voraussetzungen stimmen hat die Suche nach weiteren hoch kompetenten Mitarbeitern schon begonnen.

Denn eins ist klar: Bei Klaus Kuhn landen Kundenwünsche nicht in der Warteschleife.


25.03.2008

Es ist nie zu früh!

Und damit es nicht irgendwann einmal zu spät ist, haben wir seit November letzten Jahres eine große innerbetriebliche Aufklärungskampagne zum Thema Darmkrebs auf die Beine gestellt.

Immerhin gehört Darmkrebs zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Mit Vollendung des 55. Lebensjahrs steigt die Gefahr, dran zu erkranken, drastisch an. Die Heilungsaussichten sind ausgezeichnet – vorausgesetzt, sie wird in einem frühen Stadium entdeckt.

Und genau darum ging es uns:

  • frühzeitig ein Gesundheitsbewusstsein zu schaffen
  • Verdrängungsmechanismen zu überwinden
  • Hemmschwellen abzubauen
  • zur aktiven Vorsorge aufzurufen

Denn wir schätzen unsere Mitarbeiter und wir nehmen ein gesundes Betriebsklima wörtlich. Letztlich profitieren wir alle davon: die Mitarbeiter, das Unternehmen und die Kunden.

Seit 2002 organisiert die Felix-Burda-Stiftung jährlich den „Darmkrebsmonat März“. Das war auch für uns der Anlass, in diesem Monat zum Höhepunkt der Aktion zu kommen. Dr. med. Rüdiger Hopert, Chefarzt der Internistischen Abteilung im Johanniter-Krankenhaus Radevormwald, hielt am 8. März 2008 vor etwa 60 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Klaus Kuhn Edelstahlgießerei einen beeindruckenden Vortrag, der auch den letzten Skeptiker überzeugte.

Anschließend wurde allen 260 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie ihren Lebenspartnern angeraten, einen immunologischen Blutstuhltest (= die bessere und sichere Lösung im Vergleich zum normalen Hämokulttest) durchführen zu lassen, der erste Anzeichen über einen eventuellen Tumor im Dickdarm ergibt. Natürlich freiwillig und von zu Hause aus. Und auf Kosten des Unternehmens. Denn die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen erst bei Versicherten ab 50 Jahre leider nur den einfachen Hämokulttest.

Die Kampagne fand auch außerhalb des Unternehmens viel Beachtung und Anerkennung. Presseberichte finden Sie unter:


Foto (von links): Frau Dr. Schneider (Betriebsärztin), Prinz Christian-Peter zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (Kurator Johanniter-Krankenhaus Radevormwald), Herr Dr. Hopert (Johanniter-Krankenhaus Radevormwald), Tanja Schmidt (Institut für Gesundheitsprävention, Dormagen), Christine Huss (Klaus Kuhn Edelstahlgießerei GmbH) und Frank Lessing (Kfm. Geschäftsführer, Klaus Kuhn Edelstahlgießerei GmbH)


07.02.2008

Werden unsere Unternehmenswerte gelebt?

Die zentrale Frage, ob unsere Unternehmenswerte innerhalb der Firma Klaus Kuhn auch tatsächlich gelebt werden, beschäftigte Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionsunterrichts der Klassen 10 des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) in Radevormwald.Im Rahmen einer Lernpartnerschaft zwischen der Klaus Kuhn Edelstahlgießerei und dem Gymnasium hatten es sich die Schülerinnen und Schüler zur Aufgabe gemacht, die im Unternehmen zwischen allen Mitarbeitern vereinbarte Verhaltensgrundlage auf ihren Bekanntheitsgrad und ihre Umsetzung hin zu überprüfen. Dabei sollte sowohl das Verhalten der Mitarbeiter untereinander als auch das Führungsverhalten der Vorgesetzten gegenüber den Mitarbeitern untersucht werden. Zu diesem Zweck befragten die Schülerinnen und Schüler des THG anhand eines eigens dafür ausgearbeiteten Fragebogens am 21.05.2007 anonym zahlreiche Mitarbeiter der Klaus Kuhn Edelstahlgießerei aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen.

Die Umfrage ergab, dass die Werte unter den Mitarbeitern weitgehend gelebt werden, die Mitarbeiterführung durch die Vorgesetzten jedoch noch einiges an Verbesserungspotential birgt. Dieses Ergebnis spornt uns dazu an, auch weiterhin mit Hilfe von Informationsaustausch, Schulungen und Workshops an der Verbesserung der Zusammenarbeit und der Mitarbeiterführung zu arbeiten. Denn ein gutes Miteinander im Unternehmen motiviert nicht nur zu guten Leistungen, sondern ist auch die unerlässliche Basis für ein gutes Miteinander mit Kunden, Lieferanten und anderen externen Partnern.

Auf den nachfolgenden Seiten können Sie die einzelnen Projektschritte, die Umfrage und ihre Ergebnisse und sowie ihre Auswirkung auf die Lehrer und Schüler des THG im Einzelnen nachlesen. Denn im Anschluss an die Umfrage haben sich sogar auch die Lehrer und Schüler des THG gemeinsam Werte, Führungsleitlinien und einen Verhaltenskodex erarbeitet, um ihre eigene Zusammenarbeit zu verbessern.


|| Ansprechpartner ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

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Marion Wittlichm.wittlich@kuhn-edelstahl.com • Fon +49 (0) 2195 671 - 61 • Fax +49 (0) 2195 671 - 49